Dienstag, März 25, 2008

Drei mal mehr als wie du!

Nach Jörg, Stefan und Hendrik, habe ich es jetzt auch mal gemacht.

85 Wörter

Speedtest

Edmund lebt!

In einem Gespräch stellte ich neulich mit Freunden fest, dass mit Edmund Stoiber eine gewaltige Sprachlücke in der deutschen, politischen Landschaft klafft.
Das dachte sich auch die Süddeutsche und hat Abhilfe geschaffen.

Auf deren Homepage gibt es die Stoiber Audio-Grußkarte. Man kann nach Herzenslust aus einem riesigen Pool von Ede-Wörtern sich seine Favoriten rausnehmen und schöne Sätze basteln und per Mail verschicken.

Ich hatte einen Heidenspaß!

Hier geht's zur E-Card

Dienstag, Februar 26, 2008

Networking

Nur die besten Kontakte: Falls jemand mal ein Praktikum in Mordor machen möchte...

Sonntag, Februar 24, 2008

Über Hupen (und Klingeln)

Vor kurzem war hier das vorhandene oder eben nicht vorhandene Schuldbewusstsein im Straßenverkehr Thema. Ich möchte das Thema um einen weiteren Blickwinkel ergänzen, der vielleicht erklären könnte, warum Deutsche im Straßenverkehr so reagieren, wie sie es nun einmal machen.

Im Falle eines Warnzeichens, sprich Hupen oder Klingeln, reagieren der hupenede, sowie der angehupte Deutsche zumeist mit Verärgerung.
Die Gründe können vielfältig sein, sei es das Übersehen einer grünen Ampelphase, das unnötige Blockieren eines Weges, die Vorfahrtnahme, oder manchmal auch einfach nur die merkwürdige Fahrweise des anderen.
In jedem Falle drückt man in Deutschland auf die Hupe, wenn man wütend über die Fahrweise von Fahrern oder Fußgängern ist und sie belehren möchte, dass es eine Verhaltensalternative gibt. Selbiges gilt natürlich auch für Fahrradfahrer.

Hupen und Klingeln ist durch die belehrende Natur offenbar negativ konotiert. Wer hupt, will mich belehren. Es geht also bei Warnsignalen darum, anderen mitzuteilen, wie sie sich zu verhalten haben und wie nicht. Und das ist natürlich ein Eingriff in die Persönlichkeit anderer Menschen.

Deswegen verliert der Deutsche, hört er ein solches Warnsignal, dessen grundlegenden Zweck und wird sauer, vor allem aber uneinsichtig. Somit ist das Schuldbewusstsein wie weggeblasen und es entsteht ein hohes Aggressionspotential. Da wird anderen, völlig losgelöst von der Rechtslage, unterstellt, sie hätten sich völlig falsch verhalten.

Solche Situationen sind für beide Seiten unangenehm und lebenszeitvermindernd. Dabei kann Hupen doch auch etwas "Schönes" sein, wie die StVO belegt.

§ 16 Warnzeichen
(1) Schall- und Leuchtzeichen darf nur geben
1. wer außerhalb geschlossener Ortschaften überholt (§ 5 Abs. 5) oder
2. wer sich oder andere gefährdet sieht.

Hupen geschieht also aus einer WARNsituation heraus, oder vielmehr aus einer Situation, in der man anderen Verkehrsteilnehmern den eigenen Standort mitteilen möchte.
Es geht nicht darum, andere zu belehren. Es geht darum, nicht in einem Blechklumpen zu enden oder andere zu verletzen.
Trotzdem: Wer in Deutschland hupt oder klingelt, muss mit einer, oft ungerechtfertigten, sehr boshaften Bemerkung des Angehupten rechnen und leben.

Dass man Hupen wiederum positiv bewerten kann, beweisen beispielsweise die Südeuropäer. Hier gehört Hupen zum Alltag. Und das nicht alleine, weil sie sich gegenseitig an die Gurgel gehen möchten, sondern weil sie ständig vor etwas warnen. Und hier wird Hupen nicht als Belehrung empfunden, oder Eingriff in die Selbstverwirklichung. Nein, hier ist es ein frisches, stressfreies "Merkt auf!".

Mittwoch, Februar 06, 2008

Lecker - heute mal nichts!



Der Karnevals-Abschieds-Witz

Mit furchtbaren Schmerzen quält sich ein Mann zum Arzt.
>"Auuaaaa, Auaaaaa, Herr Doktor. Herr Doktor. So geben sie mir doch was dagegen!"<

Der Arzt sieht's ein und gibt dem Mann ein Zäpfchen.
Zuhause angekommen, guckt der Mann auf das Zäpfchen und weiß nicht weiter.

Er fragt seine Frau.

>"Wie soll ich das denn jetzt einnehmen?"<

>"Weiß ich nicht! Ruf doch mal den Arzt an!"<

Gesagt, getan:
>"Herr Doktor, Herr Doktor, es tut mir leid, aber ich hab vergessen, wie ich das Ding einnehmen soll."<

>"Die werden anal eingenommen!"<

>"Ah, danke."<

Der Mann guckt seine Frau an:

>"Ich hab den schon wieder nicht verstanden. Was ist denn anal?"<

>"Keine Ahnung. Da musste nochmal anrufen!"<

Der Mann greift wieder zum Hörer.

>"Herr Doktor, Herr Doktor. Das ist mir wirklich unangenehm, aber ich habe das eben nicht so ganz verstanden. Wie nehme ich das ein?"<

>"Das Zäpfchen wird rektal eingenommen!"<

>"Ah, danke."<

Der Mann guckt verzweifelt:

>"Also ehrlich gesagt, ich weiß es immer noch nicht. Weißt du, was rektal ist?"<

>Nein!<

Die Frau rät ihm, noch einmal anzurufen.

>"Herr Doktor, Herr Doktor. Ich bin untröstlich. Helfen sie mir doch. Was soll ich denn mit dem Ding machen?"<

>"Herr Gott im Himmel, das Ding müssen sie sich in den Arsch schieben!"<

Der Mann legt auf und die Frau guckt ihn an:

>"Und? Was hat er gesagt?"

>"Ich glaub, jetzt ist er sauer!"<

Donnerstag, Dezember 13, 2007

...Deutschland und die Welt in der Zusammenfassung

Och, bitte, nicht schon wieder. Wer sowas im Ausland liest, der muss doch auch denken, dass Hitler noch an der Macht ist:

Die Deutschen vertrauen auf ihr Land. Jeder zweite hält nach einer aktuellen Studie die Bundesrepublik für eine Weltmacht. Der Rest der Welt sieht das allerdings anders. Einig sind sich alle, dass die USA ihren alleinigen Weltmachtstatus bald verlieren wird.


Quelle: weltonline.de

Montag, Dezember 10, 2007

Die Sprache der Sterne



Sternzeichen spalten die Gesellschaft. Der eine glaubt's, der andere nicht.

Mir persönlich fällt es schwer klar Stellung zu beziehen. Auf der einen Seite halte ich Horoskope für völlig sinnfrei. Voraussagen für einen bestimmten Tag eines Lebens können nicht funktionieren, das ist ähnlich wie mit Wettervorhersagen, die für einen Quadratmeter im Münsterland gemacht werden.
Bei den klassischen Charaktereigenschaftsanalysen zum Zodiakus gerate ich allerdings ins Grübeln. Natürlich sind solche Beschreibungen ebenfalls offen formuliert und lassen viel Platz für eigene Interpretationen, aber selbst nachdem ich alle anderen Sternzeichen durchgelesen habe, kann ich mich am ehesten mit dem Wassermannprofil anfreunden. Aber selbst das mag ein psychologisch erklärbares Phänomen sein.

Kein Phänomen, sondern eine empirische Beobachtung in meinem Leben gibt mir aber Anlass zu glauben, dass doch etwas an dieser Sache dran ist.
Ohne bewusst auf die Sternzeichen meiner Mitmenschen geachtet zu haben, kann ich behaupten: "Ich kann gut mit Schützen."
Es zieht sich quer durch meinen Freundeskreis und bei einigen guten Freunden ist mir erst kürzlich ihr Sternzeichen Schütze bewusst geworden.
Und bei dem Verhältnis Wassermann-Schütze heißt es in der Astrologie übereinstimmend, dass es sich um eine sehr harmonische und produktive Verbindung handelt.

Dem sollte man sicherlich nicht allzu viel Bedeutung beimessen, aber es ist eine interessante Untersuchung.

Schönes Gegenbeispiel sind meine Eltern: Widder und Stier. Geht eigentlich gar nicht gut, laut Sternenkunde. In der Realität aber durchaus!

Sonntag, Dezember 09, 2007

Zitat der Woche



Die Sprache ist gleichsam die äußerliche Erscheinung des Geistes der Völker; ihre Sprache ist ihr Geist und ihr Geist ihre Sprache; man kann sich beide nie identisch genug denken.


Wilhelm von Humboldt. In: Über die Verschiedenheit des menschlichen Sprachbaues und ihren Einfluss auf die geistige Entwicklung des Menschengeschlechts.